Giftige und Tödliche Lebensmittel für Hunde

Aktualisiert: 8. Aug. 2021

Was sollten Sie ihren Lieblingen NIE zu Essen geben!

Diese Lebensmittel sind für ihren Hund gefährlich:


Giftige Lebensmittel

Wie stark Hunde auf Lebensmittel reagieren, die für sie ungesund sind, hängt von der Dosierung und der Grösse des Hundes ab.

Hier eine Übersicht der beliebtesten Lebensmittel, die Hunde nicht fressen sollten.



1) Salz:

Salz und salzige Snacks bringen den Elektrolyt-Haushalt der Hunde durcheinander und können zu Nierenproblemen führen. Durch den zusätzlichen Wasserbedarf steigt auch das Risiko einer Magendrehung.


2) Süssstoffe:

Das im Süssstoff enthaltene Xylit kann zu einem schnellen Absinken des Blutzuckerspiegels führen.

Konsequenz = Erbrechen, Durchfall


3) Rohe Bohnen:

In rohen Bohnen ist das Toxin Phasin enthalten, das zum Verkleben der roten Blutkörperchen führen kann. Gekocht sind Bohnen für Hunde kein Problem.

Konsequenz = Bauchkrämpfe, Schwellung der Leber, Fieber


4) Walnüsse und Macadamia-Nüsse:

Der in allen Nüssen enthaltene Phosphor ist bereits ungesund für Hunde. Zusätzlich kommt der hohe Fettgehalt der Nüsse hinzu. Nüsse sollten allgemein nicht im Futternapf landen.

Besonders Walnüsse können zusätzlich von einem gesundheitsgefährdenden Pilz befallen sein, den Menschen mit dem blossen Auge nicht sehen können.

Konsequenz = Zittern, Krämpfe, epileptische Anfälle

Macadamia-Nüsse enthalten einen bisher unbekannten Giftstoff, der Verdauung und Nervensystem angreift.

Konsequenz = Schwächeanfälle, Fieber, Lähmungserscheinungen


5) Geflügelknochen:

Egal, ob roh oder gekocht, Geflügelknochen sind nichts für Hunde. Sie können splittern. Häufiges Füttern von Knochen für nebenbei zu Verstopfungen.

Konsequenz = Verletzungen der Maulhöhle oder des Verdauungstraktes, Erstickungsgefahr, Darmverschluss


6) Speck:

Das im Speck vorhandene viele Fett kann zu einer Stoffwechselerkrankung führen, das die Nieren und Bauchspeicheldrüse belastet.

Konsequenzen = Stoffwechselerkrankung, Verdauungsprobleme


7) Milchproduckte:

Hunde verfügen, genauso wie manche Menschen, nicht über die Enzyme, die für die Verdauung der in Milch und Milchproduckten enthaltenen Laktose notwendig sind.

Konsequenzen = Erbrechen, Durchfall, Blähungen


8) Nachtschattengewächse:

Auch einige Gemüsesorten sind für Hunde im rohen Zustand nicht geeignet. Darunter befinden sich Kartoffeln, Auberginen und Tomaten. Besonders die Schale und grüne Stellen am Gemüse sind gefährlich. Alle drei enthalten den Giftstoff Solanin.

Konsequenzen = Erbrechen, Durchfall, Schleimhautreizungen, Störung der Gehirnfunktionen


Tödliche Lebensmittel

Der Verzehr dieser Lebensmittel könnte für kleine, alte und geschwächte Hunde lebensgefährlich sein.


1) Rohes Schweinefleisch:

Rohes Schweinefleisch kann träger des Aujeszky-Virus sein. Dieses Herpes-Virus ist für Menschen ungefährlich, kann bei Hunden jedoch eine unheilbare Krankheit hervorrufen.

Die Krankheit führt innerhalb von zwei Tagen nach Auftreten der ersten Symptome zum Tod des Tieres.

Das Fleisch sollte bei mindestens 60 Grad gekocht werden, dann sterben die Erreger und das Fleisch wird ungefährlich.

Konsequenzen = Starke neurologische Defizite wie Ticks, Wesensveränderung, Tobsuchtsanfälle, Schäumen, Krämpfe


2) Avocado:

Das Fruchtfleisch der Avocado ist für die tierischen Freunde unbekömmlich und beim Verschlucken des Kerns besteht akute Erstickungsgefahr. Die Frucht und ihre Wirkung auf Hunde ist noch nicht vollständig erforscht. Bekannt ist jedoch, dass einige Avocado-Sorten den Giftstoff Persin enthalten.

Konsequenzen = Atemnot, Herzrasen, Wasserbauch, Ersticken


3) Rosinen und Trauben:

Weintrauben und damit auch Rosinen enthalten den Giftstoff Oxalsäure.

Bei einigen Hunderassen kann dieser Stoff ein im schlimmsten Fall tödliches Nierenversagen auslösen.

Konsequenzen = Erbrechen, Durchfall, Lethargie, Nierenversagen


4) Schokolade und Kakao:

Je dunkler die Schokolade, umso gefährlicher ist sie für Hunde. Im Kakao ist das für sie giftige Theobromin enthalten. Der Anteil des Theobromins steigt mit dem Kakaogehalt.

Bereits eine geringe Menge kann bei Hunden zu Herz-Kreislaufversagen und damit letztendlich zum Tod führen. Der Stoff ist nicht nur in Kakao, sondern auch in Tee enthalten.

Konsequenzen = Atembeschwerden, Pulsbeschleunigung, Herzrhythmusstörungen, Zittern, Bewusstseinsstörungen, Erbrechen, Durchfall


5) Steinobst:

Obstkerne haben scharfe Kannten und können beim Verschlucken die Darmschleimhaut verletzten und zu einem Darmverschluss führen. Im inneren der Kerne befindet sich Blausäure, die beim Zerbeissen freigesetzt wird und für Mensch und Hund giftig ist. Folglich blockiert die Säure die Zellteilung, die Zellen sterben ab und der Hund erstickt innerlich.

Konsequenzen = Starkes Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Atemnot, Fieber, Vergiftung


6) Zwiebeln und Knoblauch:

Ganz egal ob roh, gekocht oder getrocknet – kein Hund sollte die Lauchgewächse zu sich nehmen. Die ätherischen Öle enthalten Schwefelstoffe, die die roten Blutkörperchen des Hundes zerstören. Dadurch kommt es zu einer Blutarmut (Anämie), die im schlimmsten Fall tödlich endet.

Konsequenzen = Veränderung des Blutbildes, Blut im Urin, Gelbsucht, Erbrechen, Durchfall, Verweigerung von Futter und Wasser


7) Alkohol und Hopfen:

Wer seinem Hund Alkohol gibt, riskiert eine chronische Schädigung der Leber und der Nieren. Grössere Mengen an Hopfen sind tödlich für Hunde.

Gerät der Hund dennoch an einen Schluck Alkohol, kann er den Giftstoff Ethanol nur langsam und unvollständig abbauen. Es reichen wenige Schlucke, um einen Hund zu töten.

Konsequenzen = Koordinationsschwierigkeiten, akutes Erbrechen, Atemnot, Krampfanfälle, Keuchen, Fieber, Herzrasen


Bei Verdacht auf eine Vergiftung solltet ihr sofort den Tierarzt aufsuchen.


Vergiftung verhindern

Damit es nicht zu einer Vergiftung kommt, ist es wichtig genau auf die Ernährung des Hundes zu achten. Dem Hund beibringen, nicht vom Tisch zu essen.





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